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Atris
Atris
Beschreibung
Spezies:

Mensch

Geschlecht:

weiblich

Besondere Merkmale:

Jedi-Robe mit Ansata-Symbolen

Biografische Daten
Todesdatum:

3951 VSY

Beruf/Tätigkeit:

Jedi-Meisterin

Zugehörigkeit:
Atris war eine Jedi-Meisterin des Jedi-Ordens zur Zeit der Alten Sith-Kriege. Darüber hinaus war sie Jedi-Chronistin auf Coruscant und Mitglied des Hohen Rates der Jedi. Nach der Auslöschung des Ordens  und einer Begegnung mit dem Sith-Lord Darth Nihilus zog sich Atris auf den verheerten Planeten Telos IV zurück und gründete dort eine geheime Jedi-Akademie, in der sie sich der Erforschung verschiedener Sith-Holocrone widmete und viel Zeit in Meditation verbrachte. Allerdings führten sie diese Studien auf den Weg zur Dunklen Seite der Macht, dem sie ohne die Hilfe der verbannten Jedi Meetra Surik fast erlegen wäre.

BiografieBearbeiten

Mandalorianische KriegeBearbeiten

Im Jahr 3964 VSY, als Atris einen Sitz im Hohen Rat der Jedi erhielt, brachen die Mandalorianischen Kriege mit den ersten Angriffen der kampfhungrigen Mandalorianer im Äußeren Rand aus, sodass der Jedi-Orden langsam unter Druck geriet. Dieser übte jedoch Zurückhaltung und beschränkte sich auf gelegentliche Aufklärungsmissionen, unterstützte jedoch nicht die Streitkräfte der Alten Republik. Einige Zeit darauf missachteten die beiden Jedi-Ritter Revan und Malak die Anweisungen des Rates, sich aus dem Konflikt herauszuhalten und griffen mit weiteren Jedi in den Konflikt ein, was der Jedi-Rat stark kritisierte. Auch weiterhin beobachteten die Meister des Rates verständnislos, wie immer mehr Ritter und Padawane Revan in die Schlacht folgten, woraufhin dessen Armee ausreichend Schlagkraft besaß, um entgegen der Anweisung des Rates endgültig in den Krieg einzugreifen. Nach dem Sieg der Galaktischen Republik in der verlustreichen Schlacht von Malachor V drei Jahre später drangen die Jedi mitsamt der republikanischen Flotte in die Unbekannten Regionen vor, mit dem Grund, einer noch größeren Bedrohung auf der Spur zu sein. Einzig die Jedi-Ritterin Meetra Surik kehrte nach Coruscant zurück, um sich dem Urteil des Rates zu stellen. Die anwesenden Meister befragten die Verbannte über ihre Beweggründe und fällten schließlich das Urteil, dass sie ins Exil gehen sollte.

Sith-BürgerkriegBearbeiten

Konklave auf KatarrBearbeiten

Als nach dem Sieg über Malak und dem Ende des Jedi-Bürgerkrieges in der Schlacht von Lehon Revan die Republik verließ, sah sich der ohnehin angeschlagene Jedi-Orden jedoch einer neuen Bedrohung gegenüber. Diese zeigte sich allerdings nicht offen und dezimierte nach und nach die Zahl der Jedi in der Galaxis.

Da diese dunkle Bedrohung anscheinend von gesammelter Machtenergie angezogen wurde, ersann Atris eine unwiderstehliche Falle und berief sie im 3952 VSY ein geheimes Jedi-Konklave auf Katarr ein, zu dem auch die meisten der verbliebenen einhundert Jedi anreisten. Diese Ansammlung machtsensitiver Personen sollte die Bedrohung aus der Reserve locken. Tatsächlich ging der Plan der Jedi-Meisterin auf und Darth Nihilus, der dem Sith-Triumvirat unter Darth Traya angehörte, löschte getrieben von seinem unstillbaren Hunger alles Leben auf dem Planeten und somit alle anwesenden Jedi aus. Nur wenige Jedi, darunter auch Atris, überlebten das Massaker und zogen sich in den Untergrund zurück.

Leben im ExilBearbeiten

Einige Zeit später hatten Darth Nihilus und Darth Sion ihre Meisterin verraten und jeder ging seinen eigenen Weg, als Kreia Meetra Surik für sich rekrutiuerte, um sich an den Sith rächen zu können, die sie verraten hatten. Während die beiden auf der Suche nach überlebenden Jedi durch die Galaxis streiften, war Darth Nihilus auf der Suche nach Atris, die sich inzwischen auf
Nihilus vs Atris

Atris kämpft gegen Darth Nihilus

Dxun zurückgezogen hatte, als sein Schiff plötzlich von Mandalorianern abgeschossen wurde, weshalb er auf Onderons Mond Dxun notlanden musste, wo die überlebenden Mandalorianer seit dem Ende der Mandalorianischen Kriege unter ihrem neuien Anführer lebten. Atris spürte Nihilus Präsenz und überredete die Mandalorianer, ihr beim Angriff auf sein Schiff zu helfen. Während sich die Sith-Attentäter des Sith-Lords darauf mit den Mandalorianern Feuergefechte lieferten, drang die Jedi-Meisterin in das Schiff ein und griff Darth Nihilus an. Nihilus jedoch erwies sich als stärker als Atris und so musste diese aufgeben und verschwand im Dschungel.

Nach dem Duell hatte Atris sowohl das vertrauen in ihre Schwertkampftechnik, als auch in den Jedi-Orden selbst verloren, weshalb sie glaubte, den Orden neu gründen zu müssen. Nachdem sie die wichtigsten Artefakte aus dem Jedi-Tempel und der Enklave auf Dantooine geborgen hatte, zog sich Atris in das alte verlassene Bewässerungssystem am Nordpol von Telos IV zurück, um sich vor der Bedrohung durch Darth Nihilus zu verstecken und wo sie mit ihren Echani-Kriegerinnen eine geheime Polarakademie betrieb.

Wiedersehen mit Meetra SurikBearbeiten

Bei der Reise Meetras und Kreias führte sie ihr Weg auch nach Telos IV und als Atris davon hörte, ließ sie ihre Dienerin Brianna die Ebon Hawk, einst Revans Raumschiff, entwenden und mitsamt dem Droiden T3-M4 in den Hangar der Akademie bringen, damit sichergestellt war, dass die ehemalige Jedi auf der Suche nach ihrem Schiff unweigerlich auf Atris treffen würde. Um dorthin zu gelangen, musste die Verbannte jedoch zunächst die Machenschaften der Czerka Corporation auf der Raumstation und in der Sanierungszone des Planeten unterbinden, bevor Zabrak-Techniker und Kriegsveteran Bao-Dur die Spur der Ebon Hawk bis zum Nordpol verfolgen konnte. Im Inneren der Akademie wurden die drei von einigen Echani-Kriegerinnen bedroht, denen sie sich auf Kreias Rat hin ergaben. Während sie, ihr Begleiter Atton Rand und Bao-Dur in Energiekäfige gesperrt wurden, gelangte Surik zu Atris. Kreia spürte, dass Atris der Dunklen Seite der Macht verfallen war und erkannte außerdem, dass die ehemalige Jedi-Meisterin sich bewusst in der Einrichtung von Machtsensitiven distanzieren wollte. Bald darauf befreite Meetra die drei Gefangenen und begab sich gemeinsam mit ihnen sowie dem ebenfalls in der Anlage gefangen gehaltenem T3-M4 an Bord der Ebon Hawk. Sie verließen den Planeten, woraufhin der Droide ihnen eine aus Atris' Datenbank gestohlene Aufzeichnung vorspielte, welche eine Liste mit den Aufenthaltsorten der Ratsmitglieder gestohlen.

Kreia reiste mit Meetra weiter, um nach verbliebenen Jedi-Meistern zu suchen. Währenddessen manipulierte sie Meetra weiter, damit sie ihre seltene Fähigkeit des Echo-Übertragens weiter ausbauen konnte. Als die Verbannte im Verlauf der folgenden Wochen die Jedi-Meister Kavar, Vrook Lamar und Zez-Kai Ell aufgespürt hatte, trafen sich die Meister wie vereinbart auf Dantooine, um Rat zu halten. Einzig Atris war nicht anwesend, was ihr das Leben rettete, da die Meister versuchten, die Verbannte endgültig von der Macht zu trennen, um die Bedrohung abzuwenden. Doch Kreia tötete sie bei dem Versuch mit ihrem Lichtschwert und machte Meetra mit ihren Zielen vertraut und ließ sie diese besinnungslos durch einen Machttrick in der Akademie zurück. Zuvor hatte sie bereits dafür gesorgt, dass Darth Nihilus der Standort der Telos-Akademie verraten wurde, was unweigerlich einen Angriff nach sie ziehen würde. 

Schlacht von Telos VBearbeiten

Anschließend reiste die wiedergeborene Darth Traya nach Telos IV, um Atris zu treffen, dicht gefolgt von Meetra. Während des folgenden Gesprächs der beiden Frauen machte Kreia der Chronistin klar, dass sie durch ihre Studien der Holocrone und ihre Selbstgefälligkeit gefährlich nah an die Dunkle Seite geraten war und es für sie kaum noch einen Ausweg gebe. Damit überzeugte sie Atris, selbst eine gefallene Jedi zu sein und nicht Meetra die Schuld für ihren Fall zu geben. Atris glaubte nun, sie sei die "zweite Darth Traya" und die Erbin von Kreias Mächten. Kurz darauf traf auch die verbannte Jedi selbst ein und fand Atris vor, die sie mit Meetras eigenem Lichtschwert herausforderte, das die Chrionistin bei Meetras Verbaqnnung eingezogen hatte. Allerdings war die Meisterin der ehemaligen Jedi im Lichtschwertkampf unterlegen und bat um die Erlösung, was Meetra jedoch kategorisch ablehnte. Die Chronistin eröffnete der ehemaligen Jedi daraufhin die Wahrheit über ihre Beweggründe, dass sie immer nur der Republik und den Jedi habe dienen und einen weiteren Krieg verhindern wollen. Allerdings regten sich in ihr mit der Zeit immer stärkere Selbstzweifel, die sie ihre Entscheidungen in Frage stellen ließen. In der Konfrontation mit Kreia hatte sie schließlich erkannt, was die wahren Motive Darth Trayas und die Bedeutung der Verbannten in dieser Verschwörung waren. In Wahrheit hatte Darth Traya Atris dazu benutzt, Meetra zu ihr zu locken, damit sie ihren Willen brechen konnte, um die Macht ein für allemal zu vernichten. Somit erteilte sie Meetra einen letzten Auftrag, bevor sie sich in ihre Meditationskanmmer mit den bösartigen Sith-Holocronen zurückzog, um zu sterben: Sie sollte nach Malachor V gehen und Kreias Plan aufhalten, den Tod der Macht herbeizuführen. Die Verbannte versprach ihr, die Galaxis zu retten und Atris wurde in ihrer Meditationskammer freiwillig von ihren Holocronen durch Machtblitze getötet. Nach dem Sieg über Darth Nihilus und Darth Sion konfrontierte die Verbannte auch Kreia im Trayus-Kern auf Malachor V. Kurz vor ihrem Tod blickte die ehemalige Jedi-Meisterin mittels der Macht in die Zukunft und sagte dem Jedi-Orden unter den Gefährten der Verbannten eine neue Blütezeit voraus. Demnach sollte Brianna in der Folgezeit Atris' Aufgabe als Jedi-Chronistin übernehmen und zukünftigen Schülern und Padawanen über das Leben der Verbannten berichten.

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