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Große Jedi-Säuberung

Klonkriege
Klonarmee
Beginn:

22 VSY

Ende:

19 VSY

Auslöser:
Endergebnis:
Kontrahenten
Kommandeure
Truppenverbände

Große Armee der Republik

Droidenarmee der Separatisten

Wichtige Schlachten
Entscheidungsschlacht

Order 66

„Begonnen der Angriff der Klonkrieger hat.“
— Yoda

Die Klonkriege waren ein galaxisweiter Konflikt zwischen der Galaktischen Republik und der Konföderation unabhängiger Systeme, die insgeheim von dem Sith-Lord Darth Sidious und seinem Schüler Dooku angeführt wurde. Nachdem der Jedi-Orden im Jahr 22 VSY eine Klonarmee auf Kamino entdeckt hatte und die Jedi auf Geonosis in einen offenen Kampf verwickelt wurden, musste die Republik zunächst zahlreiche Niederlagen einstecken, konnte mit dem Voranschreiten des Krieges aber immer mehr Siege erringen und ihre Feinde schließlich in den Äußeren Rand zurückdrängen. Im Jahr 19 VSY gelang es dem Obersten Kanzler Palpatine, der in Wahrheit selbst der Sith-Lord Darth Sidious war, die Jedi durch die Order 66 und der anschließenden Großen Jedi-Säuberung vernichtend zu schlagen und mit seinem neuen Schüler Darth Vader den Rat der Separatisten aufzusuchen, um dessen Mitglieder zu töten und die Droidenarmee der Separatisten zu deaktivieren.

GeschichteBearbeiten

VorgeschichteBearbeiten

Naboo-KriseBearbeiten

Kanzler Valorum

Kanzler Finis Valorum muss sein Amt 32 VSY an Palpatine abtreten

Im Jahr 32 VSY überredete Senator Palpatine, der insgeheim ein Sith-Lord mit dem Namen Darth Sidious war, Kanzler Finis Valorum dazu, Steuern auf bestimmte Handelsrouten im Äußeren Rand zu erheben und die dort existierenden Freihandelszonen dadurch einzuschränken. Die neuen Steuern stießen vor allem bei der Handelsföderation auf großen Protest, da ihr Reichtum vor allem auf dem Handel in dieser Region beruhte. Um gegen diese Steuern zu protestieren, errichtete ihr Vizekönig Nute Gunray eine Raumschiffblockade um einen abgelegenen Planeten im Chommel-Sektor namens Naboo. Kanzler Valorum, der inzwischen dank Darth Sidious' Intrigen viel von seinem Ansehen verloren hatte und kaum noch Befehlsgewalt im Senat hatte, rief in seiner Hilflosigkeit den Jedi-Rat um Hilfe, der den Jedi-Meister Qui-Gon Jinn und dessen Padawan Obi-Wan Kenobi nach Naboo entsandte, um Gunray dazu zu bringen, die Blockade zu beenden. Der Vizekönig versuchte jedoch auf Sidious' Befehl, die beiden Jedi umzubringen, die daraufhin auf den Planeten flohen und mit der Königin Amidala nach Coruscant flohen. Nach ihrer Rückkehr kam es zur Schlacht von Naboo, bei der mit Hilfe der einheimischen Gungan der Sieg über die Droidenarmee der Handelsföderation errungen werden konnte.

Darauf wurde Kanzler Valorum schließlich durch ein Misstrauensvotum zum Rücktritt gezwungen und an seiner Stelle wählte man Palpatine zum neuen Kanzler der Republik. Damit hatte dieser sein erstes Ziel erreicht, obwohl sein Sith-S
Dooku Sidious

Dooku wird von Darth Sidious kontaktiert.

chüler Darth Maul bei der Schlacht ums Leben gekommen war.

Separatisten-KriseBearbeiten

Darth Sidious hatte inzwischen mit Dooku Kontakt aufgenommen, einem Jedi, der sehr unzufrieden mit den Entwicklungen des Ordens war und ihn deswegen verlassen wollte. Nachdem er unter Sidious' Einfluss seinen alten Freund, den Jedi-Meister Sifo-Dyas getötet hatte, wurde er zu Sidious’ Sith-Schüler Darth Tyranus. Syfo-Dias hatte zuvor auf dem Planeten Kamino bei den Kaminoanern eine Klonarmee für die Republik in Auftrag gegeben, jedoch noch keinen Spender für das Genmaterial der Klone gefunden. Dazu warb Tyranus den mandalorianischen Söldner Jango Fett an, der als genetische Vorläge und gleichzeitig als Ausbilder der Klone fungierte. Die Armee selbst sollte sehr gut ausgebildet werden, damit sie lange genug gegen die Kampfdroiden bestehen konnte, die Sidious und Dooku auf der anderen Seite produzierten.

Während Palpatines Amtszeit 24 VSY aufgrund einiger Krisen auf unbestimmte Zeit verlängert wurde, trat Dooku, der inzwischen auf seiner Heimatwelt Serenno den Titel eines Grafen angenommen hatte, an die Öffentlichkeit und erklärte sich zum Anführer eines neuen Bündnisses, der „Konföderation unabhängiger Systeme“. Da viele Völker mit der Republik und den teilweise korrupten Zuständen unzufrieden waren, fand die Konföderation regen Zulauf und die Separatistenbewegung wuchs, weil mehr und mehr Völker aus der Republik austraten. Da Dooku nach wie vor der Sith-Schü
Dooku propagiert

Dooku propagiert für die Konföderation.

ler von Darth Sidious - dem neuen Kanzler der Republik – war, hatte Palpatine nun die Kontrolle über beide Bündnisse. Obwohl er sich in der Öffentlichkeit gegen die Abspaltung der Separatisten aussprach, verzögerte er absichtlich die Entscheidung für die Einberufung einer '"Großen Armee der Republik" bis ins Jahr 22 VSY, in dem die Klonkriege beginnen sollten.

Aufstellung einer ArmeeBearbeiten

„Und als erste Maßnahme mit diesen Sondervollmachten werde ich eine Große Armee der Republik ins Leben rufen, um die zunehmende Bedrohung durch die Separatisten abzuwehren!“
— Palpatine bei der Einberufung der Klonarmee
Im Jahr 22 VSY war der Zeitpunkt für den nächsten Schachzug Palpatines gekommen. Der Jedi-Orden hatte bereits zufällig Kamino entdeckt, der von Dooku zuvor aus den Archiven des Ordens gelöscht worden war. Diese Entwicklung war zwar nicht von Palpatine vorgesehen gewesen, aber der Kanzler schaffte es noch, die Abstimmung über die Armee zu seinen Gunsten zu wenden und so hatte er Zugriff auf die bereits ausgewachsenen und fertig ausgebildeten Klone. Der Jedi-Orden reagierte überrascht auf die Offenbarung, dass die Republik eine – angeblich in ihrem Auftrag erstellte – Klonarmee besaß und reagierte zunächst ablehnend auf die Vorstellung. Obi-Wan Kenobi, der Jango Fett als Urheber eine Attentatsversuchs auf die mittlerweile als Senatorin dienende Padmé Amidala vermutete, folgte dem Kopfgeldjäger von Kamino nach Geonosis, wo er auf die Führer der Konföderation unabhängiger Systeme und Graf Dooku traf. Dooku offenbarte Kenobi, dass die Republik in Wahrheit unter der Kontrolle eines Sith-Lords stand, jedoch konnte er den Jedi nicht überzeugen, sich ihm anzuschließen. Nachdem auch Anakin Skywalker und Padmé auf Geonosis eingetroffen waren, um Kenobi zu befreien, wurde die Hinrichtung der drei in der Arena von Geonosis beschlossen. Angesichts der mittlerweile gewaltigen Bedrohung durch die militärisch aufgerüsteten Separatisten erte
Schlacht von Geonosis

Die Schlacht von Geonosis.

ilte der Senat dem Kanzler schließlich Sondervollmachten. Diese nutzte Palpatine, um die "Große Armee der Republik" ins Leben zu rufen. Yoda reiste nach Kamino, um die Klone in Augenschein zu nehmen, während eine große Gruppe von Jedi nach Geonosis flog, um die Hinrichtung der Gefangenen zu verhindern und die Führung der Konföderation unabhängiger Systeme auszuschalten. Die Hinrichtung von Skywalker, Kenobi und Padmé konnte verhindert werden und in der Arena von Geonosis entbrannte ein Kampf zwischen über 200 Jedi und einer Streitmacht von Kampfdroiden, bei der etliche Jedi ihr Leben verloren.

KriegsausbruchBearbeiten

Erstes Kriegsjahr (22 VSY)Bearbeiten

Schlacht von GeonosisBearbeiten

Die in letzter Sekunde eingreifenden Klontruppen unter der Anführung von Yoda konnten die Überlebenden retten und sie mit Transportern aus der Arena bringen. Die Schlacht zwischen der Klonarmee und den Kampfdroiden war jedoch bereits planetenweit in vollem Gange. Da die Konföderation überrascht war über das plötzliche Auftauchen einer so großen Armee der Republik, flohen ihre Angehörigen Hals über Kopf von Geonosis. Auch Dooku, der insgeheim natürlich alles über die Klonarmee wusste, versuchte, sich abzusetzen. Nur kurze Zeit nachdem Dooku die Arena der Gerechtigkeit verlassen hatte, bestieg der Graf einen Speeder, mit dem er eine Hangarbucht erreichen wollte. Skywalker und Kenobi versuchten ihn an der Flucht zu hindern, jedoch waren sie erfolglos und Dooku konnte nach Coruscant entkommen - mitsamt der Baupläne für einen Todesstern, der ihm von Poggle dem Geringeren, dem Herrscher von Geonosis, anvertraut worden waren. Dooku händigte Darth Sidious diese Pläne aus - und berichtete dem Sith-Lord, dass die Kämpfe zwischen den beiden von ihm gesteuerten Armeen begonnen hatten.

Gegenschläge der SeparatistenBearbeiten

Nur kurze Zeit nach der Niederlage auf Geonosis bereite Dooku sorgfältig geplante Gegenschläge vor und sorgte für Einsätze der separatistischen Droidenarmee auf den verschiedensten Welten, worauf viele Jedi in den Rang von Generälen befördert wurden. Bald darauf inszenierte Dooku eine politische Krise auf Mon Calamari und schloss einen Pakt mit der Quarren-Isolationsliga, die große Teile des Planeten mit den Separatisten eroberte und die einheimischen Mon Calamari zurückdrängte. Unter der Führung des Jedi Kit Fisto gelang der Republik jedoch ein Sieg über die Quarren und der Planet wurde von den Truppen der Konföderation gesäubert.

Wäh
Anakin gegen Ventress

Anakin stellt sich Ventress.

rend sich die Mitglieder des Bankenclans auf Muunilinst gegen die Klontruppen von Skywalker und Kenobi zu Wehr setzen sollten, wohnte Dooku auf Rattatak einem Kampf in einer Arena bei. Dabei zeigte sich, dass die Dunkle Jedi Asajj Ventress, die während des Kampfes dutzende Gladiatoren erledigte, eine fähige Nutzerin der Macht war, was dazu führte, dass sie von Dooku als persönliche Attentäterin aufgenommen wurde. Da Anakin Skywalker gleichzeitig in der Schlacht von Muunilinst kämpfte und den Raumkampf um den Planeten maßgeblich beeinflusste, befahlen Dooku und Darth Sidious Ventress die Tötung des jungen Jedi. Im Orbit des Planeten attackierte sie Skywalker und lockte ihn nach Yavin IV, wo sie sich dem Jedi persönlich stellte. In einem Duell wurde Asajj Ventress besiegt und fiel eine Schlucht hinab, sodass sie von Anakin Skywalker tot geglaubt wurde.
Ein General für die DroidenarmeeBearbeiten
„Jedi! Ihr seid umzingelt. Eure Truppen sind dezimiert. Schließt Frieden mit der Macht, denn dies ist Eure letzte Stunde. Doch Ihr sollt wissen, dass ich, General Grievous, nicht vollkommen ohne Gnade bin. Ich werde Euch den Ehrentod der Krieger gewähren; bereitet Euch vor!“
— Grievous zu den sechs Jedi kurz bevor er sie angriff.
Bald darauf musste sich der Cyborg Grievous, der schon während der Schlacht von Geonosis für die Separatisten gekämpft hatte, auf eine Raumstation begeben, um sich dort gegen die Attentäterin Asajj Ventress und den Kopfgeldjäger Durge zu behaupten. Dies war ein Test Dookus, der die Fähigkeiten der Kämpfer unter Beweis stellen sollte. Grievous bestritt den Test erfolgreich, indem er Asajj Ventress ohne große Mühen besiegte und Durge mit zwei Lichtschwertern durchstach, was s
Grievous Sieg

Mit Grievous an der Spitze erreicht die Konflderation große Siege.

ie jedoch beide überlebten. Nach diesem Test wurde Grievous zum Obersten Kommandant der Droidenarmee der Konföderation unabhängiger Systeme ernannt und führte zunächst einen brutalen Angriff auf Hypori durch, wobei er sechs Jedi, die in einem abgestürztem Transporter] Schutz suchten, im Duell angriff. Der Cyborg verletzte die Jedi daraufhin schwer oder tötete sie, bis schließlich eine ARC-Trooper-Einheit, die überlebenden Jedi evakuierte, während Grievous zur Flucht gezwungen war. Die Identität Grievous' war den Jedi von nun an nicht mehr ein Mysterium und Grievous machte sich fleißig daran, weitere Welten wie Duro und Taris zu erobern.
Galaxisweite KämpfeBearbeiten

Nur knappe fünf Monate nach der Schlacht um Geonosis nahmen die republikanischen Streitkräfte wie geplant den Planeten Brentaal IV ein, der einen wichtigen Zugang zur Perlemianischen Handelsstraße darstellte. Es gelang den Republik-Truppen, den Planeten zu erobern und für sich zu beanspruchen. Nur kurze Zeit später kam es zu heftigen Kämpfen auf Iktotch, einem republikanischen Planeten, den die Republik erfolgreich gegen die Angreifer verteidigen konnte.

Zehn Monate nach Geonosis waren bereits überall in der Galaxis Kämpfe ausgebrochen, in denen auch nicht selten Zivilisten zu den Waffen griffen. Zu diesem Zeitpunkt fiel eine Armee aus Kampfdroiden auf Brentaal IV ein und griff einen wichtigen Stützpunkt der Republik an. Diese Kampfdroiden waren von der Techno-Union entwickelt worden und zeichneten sich durch die Verwendung des Metalls Cortosis aus, das sie resistent gegen Lichtschwerter machte. Durch diesen Angriff wurde die Techno-Union zu einem Dorn im Auge der Republik und Anakin Skywalker wurde vom Jedi-Rat ausgeschickt, um die Droidenfabrik auf Metalorn auszuschalten und den Anführer der Union, Wat Tambor gefangenzunehmen, was letztendlich gelang. Kanzler Palpatine sorgte jedoch später für Tambors erfolgreiche Flucht.

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