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Jedimeister der alten Republik um 3000 BBY

Qui-Ran Demera
Meister Demerab.jpg
Beschreibung
Spezies:

Mensch

Geschlecht:

Männlich

Haarfarbe:

Hellbraun

Augenfarbe:

Blaugrün

Körpergröße:

1,76

Biografische Daten
Meister:

Vendar Haya'Busa

Zugehörigkeit:

Jedi, Jediorder


Herkunft Bearbeiten

Merkant Varaat.jpg

Qui-Ran entstammt einer kleinen Welt namens Valonduron im Outer Rim, auf der es die Lehre der Macht nur sehr spärlich gab. Eine winzige Enklave mit 30 Jedirittern lag abgeschieden in den Tiefen der valundischen Wälder und wurde nur selten von den Bewohnern aufgesucht.

Qui-Rans Eltern waren beide Jediritter, was aufgrund des strengen Kodex eigentlich untersagt war. Fayar Zel und seine Partnerin Alyara verbargen aufgrund dessen ihren Sohn und gaben ihn später als ihren Neffen aus, den seine Eltern vor der Enklave zurück gelassen hätten.

Sunrise on valonduron.jpg

Dort blieb Qui-Ran, bi er 4 wurde. Da kam Meister Vendar Haya'Busa nach Valdonduron, um sich als Ratsmitglied Coruscants von dem guten Zustand der kleinen Enklave zu überzeugen. Dort entdeckte er den machtsensiblen Jungen und bat darum, ihn nach Coruscant mitnehmen zu können, um ihn ausbilden zu lassen.Er spürte in dem Kind eine tiefe Verbundenheit zur Macht, was aufgrund seiner Wurzeln nicht verwunderlich war.

Qui-Rans Eltern stimmten schweren Herzens zu und ließen den Jungen mit dem Meister nach Coruscant gehen. Als dieser 13 wurde und nunmehr schon seit 9 Jahren bei Vendar lernte, erreichte ihn die Nachricht, dass seine Mutter, Alyara, unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen sein soll. Daraufhin verschwand auch sein Vater und war seit diesem Zeitpunkt nicht wieder gesehen worden. Niemand weiß, was aus ihm geworden ist. Dieser Umstand musste Qui-Ran sehr belastet haben, jedoch hatte er sich niemals dazu geäußert, auch einem Meister Vendar Haya'Busa gegenüber nicht, auch wen dieser sehr darum bemüht gewesen war, seinem Schützling dabei zu helfen, die schlimme Nachricht zu verarbeiten.


Jedi-Orden Bearbeiten

1aPadawan.jpg

Nachdem er dieses Ereignis mit der Hilfe seines Meisters verwunden hatte, begann für den jungen Ritter eine eher unscheinbare, normale Karriere eines Jedi. Vendar vermied es bewusst, den Jungen zu viel für seinen brillianten Umgang mit der Macht zu loben, er tat es nur, wenn es absolut notwendig war. Damit wollte er vermeiden, dass Qui-Ran all zu selbstsicher wurde und sich allen anderen überlegen fühlte. Die Aufgabe, die Vendar ihm insgeheim zugedachte, verlangte vor allem einen besonnenen Geist und Bescheidenheit. Um dies zu wahren, sagte Haya’Busa seinem Padawan nichts von dem, was ihn seiner Meinung nach erwarten würde.

Qui-Ran Demera gelang es, ohne weiteres mit seinen Mitschülern Kontakte und Freundschaften zu knüpfen. Einmal ging dies jedoch zu weit: Er verliebte sich in eine junge Jedi, die ein paar Jahre älter war als er: True Candrell. An sie sollte ihn das Schicksal für alle Zeit binden...

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Im Laufe der Jahre erlebten Vendar und sein Padawan viele Missionen, an denen sowohl Qui-Ran als auch der Meister wuchsen. Eine besondere verschlug sie auf den Planeten Selvaris. Nach einem Unfall wurde ihr Schiff beschädigt und sie waren gezwungen, mit einem Protokolldroiden einige Zeit auf dem - noch nicht an die Hyperraumrouten angeschlossenen - Planeten zu verweilen. Dort entdeckten sie einen Volksstamm, der Vendar für eine Gottheit aus einer alten Prophezeiung hielt.

Zunächst ging alles gut, bis Qui-Ran dahinter kam, dass diese Gottheit am Tage der Drei Monde geopfert werden sollte, und zwar indem sie in die Schlucht des schwarzen Rachens gestürzt werden würde. Der Padawan, der damals 14 Jahre alt war, konnte seinen Meister rechtzeitig warnen und es gelang ihnen die Flucht in die dichten Wälder des Planeten. Lange Zeit fing niemand das Notsignal des havarierten Schiffes auf, welches inmitten des sevlarischen Dschungels auf Rettung wartete. Dort hatten sich die beiden verschanzt und versuchten, möglichst nicht gefunden zu werden.

Nach gut 4 Wochen fing ein Frachter einer kleineren Bergbaucompanie den Hilferuf auf und barg die beiden Jedi und deren Droiden von Selvaris. Zu diesem Zeitpunkt erkannte Vendar, dass Qui-Ran mehr war als ein einfacher Padawan.

Aufgrund seines Mutes bei dieser Mission warf der Rat ab diesen Zeitpunkt ein Auge auf den Jungen. Ansonsten machte er jedoch die "normale" Karriere eines Jedi-Padawan. Schwieriger wurden die Zeiten erst, als die Meister im Tempel Vendar davon überzeugen wollten, dass es an der Zeit sei, den Jungen langsam aber sicher den Weg seiner Bestimmung erfahren zu lassen.

Dies zu tun weigerte sich Vendar jedoch und er erzog den jungen Mann weiter in aller Ruhe. Später wurde der Padawan - ohne sein Schicksal zu kennen - von seinem Meister bereits im Alter von 21 zum Ritter geschlagen, da der Jediorden zu der Zeit um 3000 vor Yavin durch die Jedi-Bürgerkriege 1000 Jahre zuvor beinahe ausgerottet worden war. Als Jediritter erfüllte er seine Aufgaben stets zuverlässig, auch da begaben sich Meister und ehemaliger Schüler oft auf gemeinsame Missionen.

Als Qui-Ran 30 wurde, wurde ihm eine besondere Ehre zuteil: Er wurde als permanentes Mitglied in den Rat der Jedi auf Coruscant berufen. Dort versah er seine Aufgabe mit Bedacht und Hingabe, doch die bevorstehenden Ereignisse dieser Zeit sollten das normale Leben des Jedimeisters schnell durcheinanderbringen. Weiters war Qui-Ran trotz seiner Güte ein streitbarer Geist. Viele hatten seine Berufung in den Rat nicht verstanden, war der Jedi doch alles andere als fügsam, wenn es seiner Ansicht nach ungerecht zuging. Obwohl Qui-Ran bei anderen ein hervorragender Streitschlichter war, so gelang es ihm in seinen eigenen Belangen eher selten, ruhige Diskurse zu führen. Sein ehemaliger Meister und sein späterer Padawan schätzten das, doch Qui-Ran machte sich damit wahrlich nicht nur Freunde. Nichtsdestotrotz war er im Orden ein angesehenes Mitglied, bis zu dem Tage, an dem sich alles ändern sollte...


Gesandter des Jedi-Ordens Bearbeiten

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Qui-Ran Demera beschritt den Weg des Jedi-Gesandten. Jene hatten die Aufgabe, in verzwickten Situationen inner- und außerhalb des Jedi-Ordens zur Konfliktlösung beizutragen und/ oder einen gewalttätigen Streit beizulegen. Weiters sind es Jedi-Gesandte, die meist bei politischen Fragen zu Rate gezogen werden, wenn man nicht weiter weiß.

Meister Demera erfüllte diese Aufgabe außerordentlich gewissenhaft und ließ nicht von den Gegnern eines Konfliktes ab, bis sie sich zumindest angehört hatten, was er zu sagen hatte. Ein Beispiel dafür war ein Konflikt auf der Outer-Rim Welt Mingra.

Der König dieser kleinen Welt und dessen Hofmarschall standen kurz davor, einen Bürgerkrieg anzuzetteln, und dies alles nur aufgrund eines unglücklichen Missverständnisses. Zunächst wollte der König in den Krieg ziehen, ohne sich darüber bewusst zu werden, was nun wirklich geschehen war. Der Grund des ganzen Disputes lag darin, dass die Tochter des Königs den Marschall heiraten wollte, die Gesetze dieser Welt dies aber verboten. Durch Verhandlungsgeschick schaffte es der Jedimeister, den König davon zu überzeugen, den Hofmarschall zurück in den Palast zu holen und den beiden die Zustimmung zu der Ehe zu geben.

Oft gelang es Meister Demera auch, Konflikte innerhalb des Ordens zu lösen, die unüberbrückbar schienen. Wenn ein Meister und ein Schüler Streit hatten, wurde Qui-Ran beauftragt, die beiden zu beruhigen. Selbst Konflikte im Rat sollte er schlichten, auch als er noch nicht Teil davon war.

Als Gesandter wurde ihm auch eine Aufgabe zu Teil, an der er scheitern sollte: Er traf die junge Jedi Shyran Ay’daar, der kurz zuvor großes Leid widerfahren war. Es war seine Aufgabe gewesen, sie zu stärken und den Fall zur dunklen Seite zu verhindern. Obwohl sie im Kern gut gewesen war, gelang es ihm nicht. Dieser Umstand hing ihm lange nach, selbst wenn er sich auch viele Erfolge zuzuschreiben hatte.


Kampfstil Bearbeiten

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Nur selten griff Qui-Ran zum Schwert: Das hat zum einen damit zu tun, dass er zu aller erst um eine friedliche Lösung des Konfliktes bemüht war, zum zweiten aber war seine Schwertkampfkunst nicht die beste, die es in den Reihen des Orden zu finden gab. Deshalb vermied er den Konflikt mit dem Schwert meistens bis zur letzten Sekunde.

Er beherrschte zwar einige Kampfstile, war aber nicht so flink wie es zum Beispiel ein Hüter des Jedi-Ordens wäre. Es ist Ironie seines Schicksals, dass gerade sein Weg sich auf dem Höhepunkt seines Lebens durch das Schwert entscheidet. Doch wie heißt es? Meist sind es die aller schwersten Bürden, die die Persönlichkeit formen. So auch seine...

Es gibt nur eine – für Jedi untypische – Ausnahme, in der sein Kampfstil nahezu unbezwingbar wird: Sobald der Jedimeister seinen Emotionen freien Lauf lässt, führt er sein dunkelgrünes Schwert beinahe geschickter als ein Hüter. Diese Eigenschaft war jedoch nicht ungefährlich, denn wenn Qui-Ran sich einmal seinen Emotionen hingegeben hatte, war es sehr unwahrscheinlich, ihn vor Ende des Kampfes wieder zur Ruhe kommen zu sehen. Doch der Meister achtete sehr darauf, dass ihm diese Art von emotionalem Ausbruch nicht all zu oft passierte.


Der Jedi-Meister Bearbeiten

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Qui-Ran hatte einen einzigen Schüler, bevor er seinen Weg antreten musste. Dieser Schüler hieß Rigg Quaz und war – so wie True Candrell – tief mit dem Jedimeister verbunden.

Dieses Meister-Schülergespann war demzufolge ein sehr erfolgreiches Team, wenn es darum ging, Missionen zu erfüllen. Sie verstanden einander blind, was manchmal allerdings auch zu verfahrenen Situationen führte, besonders, wenn ihr Umfeld nicht mitbekam, worum es bei den beiden ging.

Qui-Ran hatte den jungen Rigg mit 4 Jahren auf Tatooine aufgelesen, wo er als Sohn einer Bäuerin aufwuchs, die Pilze mithilfe von Feuchtigkeitsevaporatoren anbaute. Das Kind war zunächst nicht gewillt, den Jedimeister nach Coruscant zu begleiten, aber auf Zuspruch seiner Mutter hin verließ er Tatooine und flog mit Qui-Ran in den Tempel. Von dort aus sollten die beiden viele, schwere Missionen gemeinsam bestehen, die sie fest zusammenschweißten.

Rigg Quaz führte – obwohl er selbst ein Gesandter war – eine orangefarbene Klinge. Dies war ihm erlaubt, weil sein Vater, Bunto Quaz, ihm den seltenen Stein, einen Erelysten, zu seinem Geburtstag geschenkt hatte, kurz bevor er starb. Der Padawan war Qui-Ran selbst als er zum Ritter geschlagen worden war stets ein guter Freund und begleitete ihn, wenn es möglich war.


Qui-Rans Bestimmung Bearbeiten

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Dem Jedi war es bestimmt, einen uralten Weg zu beschreiten, der bereits zu Darth Banes Zeiten 2000 Jahre später zur Legende geworden war. Niemand weiß, ob es den Pfad des „Rachots“ noch gab, alsDarth Vader und der Imperator die Galaxis in eisernem Griff umklammert hielten. Sicher ist, dass diese Tradition in den Jedi-Archiven, tief verborgen, beschrieben wird.

Trilogie "Ehre der Jedi" Bearbeiten

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Diese dreiteilige (bis jetzt) Romanreihe erzählt die gesamte Geschichte von Qui-Ran Demera, Vendar Haya'Busa, True Candrell, Rigg Quaz, Lopee Callestra und Lord Khyron, wobei dies nur einige der Charaktere sind, die in dieser Story vorkommen.

Die Trilogie spielt 1000 Jahre nach Malak und Revans Herrschaft und den mandalorianischen Kriegen, sowie den Jedi-Bürgerkriegen. Es ist eine unsichere Zeit, in der der Jedi-Orden immer noch geschwächt ist. Aus diesem Grund ist der Rat auf Coruscant sehr besorgt, als sich unschöne Ereignisse, wie das Verschwinden von Diplomaten, Wissenschaftlern und schlußendlich ganzer Planeten, häufen. Niemand weiß, wer dafür verantwortlich ist, und niemand glaubt, dass es irgend etwas mit den Sith zu tun haben könnte.

Jeder, der nun annimmt, dass es auf das schon da gewesene, einfache Sith gegen Jedi hinaus läuft, wird eine große Überraschung erleben...

(Mehr dazu in der Trilogie: "Die Ehre der Jedi"
Honor of the Jedi - PROMO01:29

Honor of the Jedi - PROMO

Kleiner Teaser der angedachten Filmreihe/ existierenden Romantrilogie

)

--Qui-Ran Demera 19:05, 3. Sep. 2010 (UTC)

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