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Ysanne Isard
Ysanne Isard
Beschreibung
Spezies:

Mensch

Geschlecht:

weiblich

Haarfarbe:

schwarz

Augenfarbe:

links: rot, rechts: blau

Besondere Merkmale:

weiße Haarsträhnen

Biografische Daten
Familie:
Beruf/Tätigkeit:
  • Geheimdienstchefin
  • Regentin
Bekannte Verbrechen:
  • Putsch
  • Massenmord
Zugehörigkeit:
„Sie nehmen den Tod von Milliarden Einwohnern Coruscants in Kauf, nur um einen Sieg zu erringen? Seit ich für Sie arbeite, habe ich festgestellt, daß Sie eine eigensüchtige Soziopathin sind und den Schein der Wirklichkeit vorziehen. Das mag zum verstorbenen Imperator passen, aber es gehört nicht hierher!“
— Imperialer Offizier kritisiert Isard

Ysanne Isard war die Tochter von Armand Isard, dem Leiter des Imperialen Geheimdienstes, in jene Position nachfolgte. Sie war dem Imperator treu ergeben und versuchte in den Jahren infolge seines Todes die Neue Ordnung ihres alten Meisters mit aller Härte durchzusetzen. Neben Operationen gegen die Hand des Imperators Mara Jade, richteten sich ihre Aktionen bis zum Ende ihrer Karriere als Leiterin des Geheimdienstes gegen die aus der Rebellen-Allianz hervorgegangene Neue Republik.

BiografieBearbeiten

Frühe JahreBearbeiten

Isard war die Tochter von Armand Isard, dem Leiter des Republikanischen Geheimdienstes zur Amtszeit des Obersten Kanzlers Palpatine, aus dem später der Imperiale Geheimdienst wurde. Schon als Kleinkind besuchte sie im Arm ihres Vaters Empfänge, bei denen unter anderem Senator Garm Bel Iblis sie bereits in Augenschein nehmen konnte. Schließlich wuchs sie am Hof von Imperator Palpatine auf.

Aufstieg zur Leiterin des GeheimdienstesBearbeiten

Schon vor ihrer Operation hatte Isard insgeheim an einer Intrige gegen ihren Vater gearbeitet und ihren Aufstieg durch Unterstützer im Geheimdienst abgesichert. Schließlich sah sie es als als gesichert, gegen ihren Vater vorzugehen. Sie gab vor, Beweise gefunden sie haben, die eindeutig die Beteiligung von Senator Bel Iblis aufzeigten, sodass sie dem Imperator, bei dem ihr Vater einen Gnadenerweis für ihren Misserfolg ersuchte, einen vollständigen Bericht überreichen konnte, welcher ihren Vater als Verräter anprangerte. Als sie ihren Vater mit diesen Vorwürfen konfrontierte, konnte sie ihn mit zwei Wachen der Imperialen Ehrengarde abführen. Ihr Vater sagte noch zu ihr, das er damit gerechnet hätte, das Ysanne ihn verraten würde. Ysanne antwortete, das es für ihn nun zwar vorbei sei, aber er sich keine Sorgen zu machen brauche, da das Erbe der Familie Isard bei ihr in guten Händen sei.

MachtergreifungBearbeiten

Konflikt mit Mara JadeBearbeiten

Unmittelbar nach dem Tod des Imperators bei Endor, wo der Todeslaser zerstört worden war, verhaftete Isard Mara Jade, der sie schon länger misstraut hatte und ließ sie in eine Zelle sperren. Da etwa zeitgleich auf Coruscant aus Freude über den Tod Palpatines Feuerwerke in die Luft gelassen wurden, nahm Isard sich auch dieser Situation an und ließ alle Aufständischen von Sturmtruppen exekutieren. Ein Angestellter im Gefängnistrakt, in dem Mara Jade untergebracht war, kontaktierte sie kurz darauf und unterrichtete sie, dass sein Vorgesetzter Mara aus der Zelle befreit hatte, da sie ihm geheime, imperiale Codes zur Verfügung stellen konnte, welche von der Agentin genutzt wurden, um eine Ausgangssperre zu aktivieren. Kaum hatte er Isard davon unterrichtet, enthob sie den Vorgesetzten seines Kommandos und machte sich mit einer Gruppe Sturmtruppen auf, um die Situation wieder unter Kontrolle zu bringen. Schließlich konnte sie die Luft aus den Bereichen abziehen, in denen Mara sich möglicherweise aufhielt, und stellte alsbald die Existenz eines Geheimganges fest, der direkt in Isards persönliche Gemächer führte. Da Mara sie jedoch ausgetrickst hatte, musste die Suche nach der Agentin eingestellt werden.

Sechs Monate später hatte nicht nur die aufstrebende Neue Republik, die von der Rebellen-Allianz gegründet worden war, einen Machtzuwachs verbuchen können, sondern der Herrschende Imperiale Rat stellte ein Gegengewicht zu Isard dar, wershalb Isards Einfluss zunächst gekürzt wurde. Deshalb beschloss sie die Exekution des Ratzes und schmiedete weitere Ränke. Dabei verlor sie ihre eigenen Ziele nie aus den Augen.

Ysanne Putsch

Ysanne steigt durch einen Putsch auf Coruscant zur Regentin auf.

Der Rat kritisierte sie stark für ihre Einmischung in die Verwaltung des Imperiums. Man gab ihr zu verstehen, dass man in Zukunft ihren Handlungsrahmen beschränken würde; sie ging nichtsdestotrotz die Liquidierung der Ratsmitglieder an, um die Kontrolle über das Imperium zu übernehmen. Damit hatte Isard endgültig die Kontrolle über das Imperium an sich gerissen. Im Gegensatz zu den sich nach dem Tod Palpatines bildenden Kriegsherren, die die imperiale Kriegsmaschinerie unter sich aufteilten, verfügte Isard über die galaktische Zentralwelt Coruscant, was ihren Machtanspruch stark untermauerte. Erklärtes Ziel der Geheimdienstchefin und Herrscherin des Imperiums war die Niederschlagung der Rebellion, um in der Folgezeit das Reich wieder aufzubauen. Viele Agenten wurden von ihr zum Erreichen ihrer Ziele eingesetzt; um sich der von der Republik neu ins Leben gerufenen Sonderstaffel anzunehmen.

Vorgehen gegen die RepublikBearbeiten

Vorrücken der RepublikBearbeiten

Acht Monate nach der Schlacht von Endor wagte die Republik unter dem Kommando von Admiral Ackbar einen Vorstoß in den imperialen Raum und errang einige Siege im Mittleren und Inneren Rand. Viele Sternenzerstörer wurden daraufhin zur Verteidigung von Coruscant und anderer Kernwelten zurückgerufen, um auf eine mögliche Invasion von Seiten der Republik reagieren zu können. Isard griff auf die Unterstützung der Flotte, zu der auch Admiral Gilad Pellaeon zählte, zurück und hatte nach Ende der Verschwörungen ihre Machtbasis erneut konsolidiert und einen weiteren Schritt gegen die Neue Republik vorbereitet.

Entwicklung euines VirusBearbeiten

Nachdem es der Republik gelungen war, weitere Imperiale Welten einzunehmen, leitete sie 7 NSY Razzien nach geeignmetzen Nichtmenschen innerhalb der Bevölkerung von Coruscants unteren Ebenen ein, um einem speziellen Virus, den der Geheimdienst für sie entwickelte, zu testen. Das Virus sollte einige Voraussetzungen betreffend der Inkubationszeit und der Verbreitungsmöglichkeit (z.B. eine Immunität bei Menschen) erfüllen, die jedoch stellenweise nicht zu erfüllen waren. Es war ihr Plan, das Virus in Coruscants Wasserversorgung einzuleiten, da die Heilung aller mit dem Krytos-Virus infizierten horrende Mengen Bacta verschlingen würde, eine Entwicklung, die der Neuen Republik den finanziellen Atem nehmen würde. Die Neue Republik hatte den Planeten Coruscant schließlich übernommen, doch Isard war
Coruscant 7 NSY

Die Neue Republik erobert Coruscant.

zuvor geflohen und hatte sie vor ihrer Flucht das Virus in Coruscants Wasserversorgung einleiten lassen. Dieses Virus raffte nun die nicht-menschliche Bevölkerung Coruscants dahin.

Isard kontrollierte die Preise für Bacta und machte es der Republik unmöglich, genügend Bacta zu besorgen. Wenig spätzer begann die Sonderstaffel damit, Isards Bacta-Konvois zu überfallen. Anschließend wurde das wertvolle und heilsame Gut an hilfebedürftige Planeten verschenkt, die den teuren Handelspreisen des Bactas nicht nachkommen konnten. Außerdem wurde es nach Coruscant gebracht, um die Infizierten zu behandeln.

Letzte JahreBearbeiten

Nach dem Ende ihrer Herrschaft zog sich Isard in eine geheime, imperiale Basis zurück. In den weiteren Jahren ihres Lebens hielt sie sich aus den galaktischen Geschehnissen heraus, wobei jedoch zwischenzeitig jedoch einer ihrer Verhördroiden auf Coruscant wieder in Betrieb gesetzt wurde und nur durch den Einsatz Han Solos davon abgehalten werden konnte, den Rat der Neuen Republik auszulöschen.

Persönlichkeit und FähigkeitenBearbeiten

Um ihre Ziele zu erreichen, scheute sie weder Kosten noch Mühe und ging dabei überließ sie nichts dem Zufall und war von daher nie unvorbereitet, wenn sie es sich zum Ziel machte, die Ideale des Imperiums durchzusetzen. Insbesondere die Rebellion stellte eines ihrer bevorzugten Ziele da, da jenes all das verkörperte, für das das Imperium eben nicht stand. Darüber hinaus sah Ysanne Isard alles, worüber sie über ihre Quellen nichts in Erfahrung bringen konnte, als Feind oder als Gefahr an, was ihre harsche Vorgehensweise gegen Mara Jade erklärte.

Ohne Rücksicht auf Verluste ging Isard gegen ihre Feinde vor und streute sogar innerhalb ihrer Untergebenen eine Furcht vor ihren Aktionen. Dabei war ihr Hang zur Wut und ein beständiger Rachedurst berüchtigt, auch wenn sie gleichzeitig eine Einschätzung ihrer Feinde mit Ruhe, Bedacht und regelrechter Kälte angehen konnte, um ihr weiteres Vorgehen zu planen. Für viele wurde sie deshalb durch ihre unterschiedlichen Augenfarben – Rot und Blau – charakterisiert. Isard fand Gefallen am Leid ihrer Mitmenschen und verstand es gekonnt, die Personen in ihrer Umgebung für ihre Zwecke einzusetzen. Mittels Psychospiele versuchte sie, die Geister ihrer Gefangenen und Feinde in Aufruhr zu bringen und sie zu testen. Auf Prinzipien wie Privatsphäre legte sie dabei keinen Wert.

Entgegen der von ihr oftmals gezeigten Selbstüberzeugung verzichtete Isard auf die Rangabzeichen, auch wenn sie auf ihr Auftreten großen Wert legte. Dabei hatte es ihr die Farbe Rot jedoch besonders angetan, auch wenn sie nicht in ihrer roten Admiralsuniform aufzufinden war. In den Jahren nach dem Tod des Imperators trug sie auch, wie die Rotgardisten, eine schwarze Binde am Arm, aus Trauer über Palpatines Tod. Sie gab offen zu, dass Palpatine die einzige Person war, für die sie je eine Art Gefühl von Liebe empfunden hatte, weshalb sie ihm und seinem Imperium all ihre Ziele unterordnete und es auch nach seinem Tod zu erhalten wünschte.

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